Aktuelles

Caroline Witting erneut in den Vorstand des BDKJ im Bistum Mainz gewählt

Die Moraltheologie freut sich, dass ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Caroline Witting am Wochenende erneut in den Vorstand des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Mainz gewählt wurde. Gemeinsam mit ihren VorstandskollegInnen vertritt sie damit auch in den folgenden zwei Jahren die mehr als 15.000 verbandlich organisierte Jugendliche in der Diözese. Mehr Informationen zur diesjährigen Diözesanversammlung und den aktuellen Themen des BDKJ im Bistum Mainz finden Sie hier.

Italienische Übersetzung des Mainzer Bandes über Amoris Laetitia in Rom vorgestellt

Anfang Mai wird eine italienische Ausgabe des von Prof. Dr. Stephan Goertz und Caroline Witting herausgegeben Bandes "Amoris laetita - Wendepunkt für die Moraltheologie?" im San Paolo Verlag erscheinen. Für die italienische Ausgabe ist als Herausgeber Prof. DDr. Antonio Autiero verantwortlich, der die Übersetzung gemeinsam mit weiteren italienischen Moraltheologen in der päpstlichen Universität Gregoriana vorstellen wird. Ein Vorabdruck des Bandes konnte bereits im April von Prof. Autiero im Rahmen einer Privataudienz für einen internationalen Kreis von Moraltheologen an Papst Franziskus überreicht werden.

weitere Informationen zur Überreichung an Papst Franziskus und zur Vorstellung in der Universität Gregoriana.


Katholizismus in der Falle der Moral?

In seinem aktuellen Beitrag auf Feinschwarz.net erläutert Prof. Dr. Stephan Goertz, wie es innerhalb der katholischen Kirche im Verlauf des 19. Jahrhunderts zu einer Verkirchlichung der Morallehre kam. Hierbei verweist er auf kirchenpolitische Aspekte, deren Auswirkungen noch heute sichtbar sind. Im Anschluss greift er diese Problematik auf und erklärt, wie sich eine christliche Moral unter den Aspekten der Gegenwart begründen, darstellen und leben lässt. Er argumentiert in seinem Beitrag sowohl geistesgeschichtlich, wie auch biblisch.

Katholizismus in der Falle der Moral? In: Feinschwarz.net, online: http://www.feinschwarz.net/katholizismus-in-der-falle-der-moral/#more-7449 [Stand 01.03.2017].

„Konstruktionen Kirchlicher Identität“ – Blockseminar mit Exkursion nach Rom

Im Sommersemester 2017 veranstaltet der Lehrstuhl für Moraltheologie (Prof. Dr. Stephan Goertz) in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Fundamentaltheologie der Theologischen Fakultät Freiburg i. Br. (Prof. Dr. Magnus Striet) wieder ein Blockseminar mit anschließender Exkursion nach Rom.

Das Seminar sowie die Exkursion stehen unter dem Titel „Konstruktionen Kirchlicher Identität“.
In der ewigen Stadt werden wir Gespräche mit vatikanischen Kongregationen, Orden, und Journalisten führen sowie Zeit für Stadtführungen und zur freien Verfügung haben.
Untergebracht sind wir in der Casa Maria Immacolata.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 400€ zzgl. der Kosten für die eigene(!) Anreise. Zuschüsse werden beantragt.

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an: oder

Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

 

Über Zweifel, Irrtümer und Unterscheidungen

In seinem Beitrag in Stimmen der Zeit nimmt Prof. Stephan Goertz eine moraltheologische Zwischenbetrachtung zur Debatte um „Amoris laetitia“ vor. Er nimmt Bezug auf die von vier Kardinälen an Papst Franziskus gestellten Dubia, zeigt, wie sich die kirchliche Lehre weiterentwickelt, um Denk- und Handlungsblockaden aufzulösen und plädiert für eine differenzierte theologische Argumentation.

Über Zweifel, Irrtümer und Unterscheidungen. Eine moraltheologische Zwischenbetrachtung zur Debatte um „Amoris laetitia“, in: StZ online exklusiv: http://www.stimmen-der-zeit.de/zeitschrift/online_exklusiv/zeitschrift/online_exklusiv/details_html?k_beitrag=4784898 [Stand: 21.12.2016].

 

Prof. DDr. Antonio Autiero zu Gast in der Moraltheologie

Im Rahmen des Hauptseminars »Ethische Fragen am Lebensbeginn« war am 19.11.2016 Prof. DDr. Antonio Autiero Gast der Mainzer Moraltheologie.
Thema der ganztägigen Seminareinheit waren die ethischen Fragen der Stammzellforschung. Antonio Autiero, bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2013 Direktor des Seminars für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, ist Mitglied der Zentralen Ethikkommission für Stammzellenforschung und langjähriger Berater der katholischen Bischöfe in bioethischen Fragen auf deutscher und europäischer Ebene.

Auf dem Bild - von links nach rechts - Caroline Witting, Stephan Goertz, Antonio Autiero.

 

Promotionsfeier von Tobias Renner

Am 11.11.2016 wurde in der Katholisch-Theologischen Fakultät der JGU gefeiert: nicht der Beginn der Fastnachtsaison, sondern die Promotion von Herrn Tobias Renner. Nachdem er die Confessio Fidei abgelegt hatte, überreichte ihm Dekan Prof. Matthias Pulte feierlich die Promotionsurkunde.

Dr. Tobias Renner war von 2011–2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Moraltheologie und promovierte bei Prof. Dr. Stephan Goertz zum Thema „Postsäkulare Gesellschaft und Religion. Zum Spätwerk von Jürgen Habermas". Unter diesem Titel wird seine Arbeit im März 2017 in der Reihe Freiburger theologische Studien unter der Mitherausgeberschaft von Prof. Dr. Magnus Striet (Freiburg), dem Zweitbetreuer der Arbeit, im Herder-Verlag erscheinen.

Seit 2015 ist Dr. Tobias Renner Persönlicher Referent des Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes.

Das Team der Moraltheologie gratuliert Dr. Tobias Renner ganz herzlich zu seiner Promotion und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!

 

 

Erster fachtheologischer Sammelband zu Amoris laetitia erschienen

Stephan Goertz/Caroline Witting (Hg.), Amoris laetitia – Wendepunkt für die Moraltheologie?, Freiburg i.Br. 2016.

 

Der vierte Band der Reihe Katholizismus im Umbruch beleuchtet das im April erschienene Apostolische Schreiben Amoris laetitia über die „Freude der Liebe in der Familie“ von Papst Franziskus aus moraltheologischer Sicht. Die Beiträge von zwölf namhaften Theologeninnen und Theologen gehen der Frage nach, ob das kontrovers aufgenommene päpstliche Schreiben tatsächlich einen Wendepunkt bedeutet.

Zur Pressemitteilung.

 

 

 

 

Barmherzigkeit und Sünde - Romexkursion im Jahr der Barmherzigkeit

Unter dem Titel „Barmherzigkeit und Sünde“ hat die Professur für Moraltheologie (Prof. Dr. Stephan Goertz, Mainz) gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Fundamentaltheologie (Prof. Dr. Magnus Striet, Freiburg) vom 28.9.-5.10.2016 erneut eine Exkursion nach Rom angeboten.
Auf dem Programm stand eine Mischung aus Seminareinheiten, gemeinsamen Besichtigungen und Gesprächen mit Annette Schavan/Msgr. Lahl (Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl), der Gemeinschaft Sant'Egidio, Hans Zollner SJ (Päpstliche Kommission zum Schutz Minderjähriger) und Jürgen Erbacher (ZDF). Der Fokus der Gespräche lag auf den Begriffen „Barmherzigkeit“ und „Sünde“  sowie der Frage danach, wie das Jahr der Barmherzigkeit in Rom konkret erlebt sowie theologisch beschrieben werden kann.


 

 

Neue moraltheologische Kollegin in Bochum hält Antrittsvorlesung

Am 15. Juni 2016 hat Juniorprofessorin Dr. Katharina Klöcker an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr Universität-Bochum ihre Antrittsvorlesung zu dem Thema »›Lerne, mit dem Schmerz zu denken‹ – Ein imperativ theologischer Ethik?« gehalten.

Katharina Klöcker hat in den letzten Jahren mit Stephan Goertz zwei ihrem gemeinsamen theologischen Lehrer Antonio Autiero gewidmete Buchprojekte realisiert:
Ins Gespräch gebracht. Theologie trifft Bioethik (2008);
Fluchtpunkt Fundamentalismus? Gegenwartsdiagnosen katholischer Moral (2013)

 

   

(v.l.n.r.) Rudolf Hein, Katharina Klöcker, Antonio Autiero, Stephan Goertz

  Weitere Informationen.

  Domgespräche: Papst Franziskus über Ehe und Familie am 26. April 2016

Anlässlich des am 8. April veröffentlichten päpstlichen Schreibens "Amoris laetitia" lädt das Haus am Dom (Frankfurt) zu einer Veranstaltung der Reihe "Domgespräche" am 26. April um 19:30 Uhr ein.

Es diskutieren JProf. Dr.Wolfgang Beck (Pastoraltheologe), Dr. Daniel Deckers (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Prof. Dr. Thomas Meckel (Kirchenrechtler) und Prof. Dr. Stephan Goertz (Moraltheologe) unter der Moderation von Dr. Lothar Bauerochse (HR-Kirchenredaktion).

Weitere Informationen.

 Goertz im Interview mit der Katholischen Nachrichtenargentur (KNA)
"Amoris laetitia" öffnet ersehnten Dialog
Im Interview mit der Katholischen Nachrichtenargentur (KNA) äußert sich Prof. Stephan Goertz grundsätzlich positiv zum päpstlichen Schreiben "Amoris laetitia", das die Familiensynode abschließt. Dies betrifft vor allem das kirchliche Eheverständnis und den Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen. Die Aussagen des Dokuments zur Homosexualität nimmt er zwiespältig auf, da es auf der einen Seite die Würde homosexuell orientierte Menschen hervorhebe, auf der anderen Seite jedoch eine Analogie zu heterosexuellen Partnerschaften ausschließe. Insgesamt sieht Goertz aber durch das Dokument die Möflichkeit eines fruchtbaren Dialogs zwischen Moraltheologie und Lehramt gegeben.

Theologe Goertz: "Amoris laetitia" öffnet ersehnten Dialog, in: kirchensite.de, 8. April 2016.

siehe auch Deutschlandradio, "Tag für Tag", 11.April 2016.

 

Goertz warnt vor hohen Erwartungen an Päpstliches Schreiben

Prof. Stephan Goertz äußert sich in einem Gespräch mit der deutschen katholischen Nachrichtenagentur (KNA) zu den Erwartungen gegenüber des päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“, welches am 8. April 2016 erscheinen soll und die Familiensynode abschließt.
Goertz betont mit Hinblick auf eine wohl angestrebte Verantwortungsmoral: "Es wäre bitter, wenn sich durch das Schreiben alle die bestätigt sähen, die die Hoffnung aufgeben haben, dass sich die katholische Kirche in ihrer Morallehre als lernfähig erweist". Und lässt alle Möglichkeiten offen: "Aber warten wir ab. Vielleicht überrascht uns dieser Papst ja abermals - diesmal im Bereich der katholischen Morallehre."

Moraltheologe warnt vor zu großen Erwartungen an Papstdokument, in: KathPress, 5. April 2016.

 

Herz statt Schmerz

"Der Name Gottes ist Barmherzigkeit", so lautet der Titel des neuen Gesprächsbandes von Andrea Tornielli mit Papst Franziskus. Die hierin beschriebene Theologie der Barmherzigkeit des Papstes, der das Christentum als Religion des inneren Menschen neu etablieren will, beschreibt Prof. Stephan Goertz in dem neu erschienenen Artikel in Christ & Welt.

Herz statt Schmerz, in: Christ & Welt Nr. 11, 03. März 2016, 3.

 

Matte Reaktion auf massenhaften Missbrauch

In dem in der Frankfurter Rundschau am 27.01.2016 erschienenen Artikel "Matte Reaktion auf massenhaften Missbrauch" geht Prof. Stephan Goertz der Frage nach, warum die Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen derzeit so wenig mediale Beachtung finden.

Matte Reaktion auf massenhaften Missbrauch, in: Frankfurter Rundschau Nr. 22, 27. Januar 2016, 36.
Ebenso erschienen unter: Die Erschöpfung der Entrüsteten, in: Kölner Stadt-Anzeiger, 05. Februar 2016, 21 und unter: Ist das Empörungspotential erschöpft?, in: Westfalen-Blatt Nr. 40, 17. Februar 2016, 5.

 

Ziemlich tendenziös - Homosexualität und das Schlussdokument der Familiensynode 2015

Prof. Stephan Goertz hinterfragt in der Kolumne "Franz & Friends" von Christ & Welt die Aussagen zur Homosexualität im Abschlusspapier der Familiensynode 2015.
Auch katholisch.de veröffentlichte diesen Beitrag: Ziemlich tendenziös. Das Schlusspapier der Synode liegt auf Deutsch vor. Wie ist das nun mit der Homosexualität?, in: katholisch.de, 25.11.2015.

 

"Stillstand oder Aufbruch in Rom?"
Jürgen Erbacher und Prof. Dr. Michael Sievernich im Gespräch

Am 2. Dezember 2015 sprachen Vatikan-Experte Jürgen Erbacher (ZDF) und der emeritierte Pastoraltheologe der Kath.-Theol. Fakultät Mainz, Prof. Dr. Michael Sievernich, über ihre Eindrücke und Einschätzungen der Familiensynode 2015.

Zur Frage "Stillstand oder Aufbruch in Rom?" moderierten Prof. Dr. Gerhard Kruip und Caroline Witting die Diskussion zwischen dem Medienexperten und dem theologischen Berater und Teilnehmer der Synode. Neben dem Abschlussdokument der Synode und dessen Aussagen zu den Fragen nach dem Kommunionzugang wiederverheiratet Geschiedener stand vor allem die Frage nach Einheit und Pluralität in der Weltkirche und den Herausforderungen der von Franziskus geforderten neuen Dialogkultur im Zentrum der Debatte. Die dem Gespräch angeschlossene Fragerunde wurde dann von der Diskussion dominiert, wie lange der – gerade von den deutschen Theologen und Gläubigen wahrgenommene Stillstand der katholische Kirche in Fragen von Ehe und Familie – trotz des von Franziskus in die Wege geleiteten, aber sehr zeitintensiven Kurswechsels noch andauern wird und darf.

 

"Sünde und Barmherzigkeit" - Blockseminar und Exkursion nach Rom im Sommersemester 2016

Im Sommersemester 2016 veranstaltet der Lehrstuhl für Moraltheologie ein Blockseminar mit anschließender Exkursion nach Rom. Das Seminar sowie die Exkursion stehen unter dem Titel „Sünde und Barmherzigkeit“.
In Rom erwarten Sie Gespräche mit vatikanischen Kongregationen, Orden, Journalisten, Stadtführungen und Zeit zur freien Verfügung in der ewigen Stadt.
Die Exkursion findet vom 28. September – 5. Oktober 2016 statt und wird durchgeführt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Fundamentaltheologie, Prof. Dr. Magnus Striet, aus Freiburg i. Br.
Es stehen jeweils 12 Plätze für Studierende aus beiden Fakultäten zur Verfügung.
Die Kosten belaufen sich auf 300-350€ zzgl. der Kosten für die eigene (!) Anreise.
Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich bitte per Mail an:

Verbindliche Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

 

"Begründen und Erzählen" - Beitrag von Prof. Goertz im neuen Band der Quaestiones Disputatae erschienen

Der neu erschienene Band der Quaestiones Disputatae ist aus der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Alttestamentlerinnen und Alttestamentler am 1.-4. September 2014 entstanden. Er beschäftigt sich neben Grundfragen alttestamentlicher Ethik mit ethischen Perspektiven in alttestamentlichen Texten. Dies spiegeln die facettenreichen Beiträge.

Stephan Goertz veröffentlichte in diesem Band seinen Beitrag unter dem Titel "Begründen und Erzählen. Lektüren des Alten Testaments in der gegenwärtigen Moraltheologie".

Stephan Goertz, Begründen und Erzählen. Lektüren des Alten Testaments in der gegenwärtigen Moraltheologie, in: Christian Frevel (Hg.), Mehr als Zehn Worte? Zur Bedeutung des Alten Testaments in ethischen Fragen (Quaestiones Disputatae 273), Freiburg i. Br. 2015, 393-414.

 

Romexkursion 2015 - Lehre im Disput. Zur theologischen und ekklesiologischen Grammatik der Bischofssynode 2014/2015

Unter dem Titel „Lehre im Disput. Zur theologischen und ekklesiologischen Grammatik der Bischofssynode 2014/2015“ hat die Professur für Moraltheologie (Prof. Dr. Stephan Goertz, Mainz) gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Fundamentaltheologie (Prof. Dr. Magnus Striet, Freiburg) eine Exkursion nach Rom vom 29.9.-6.10.2015 organisiert. An der Veranstaltung nahmen insgesamt 25 Studierende teil.
Die in Rom geführten Gespräche waren stark durch die Bischofssynode zur Ehe und Familie sowie neuere Entwicklungen während des Pontifikats von Papst Franziskus geprägt.
Auf dem Programm stand eine Mischung aus Besichtigungen und Gesprächen mit Markus Graulich SDB (Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte), Friedrich Bechina FSO (Kongregation für das Katholische Bildungswesen), Hans Zollner SJ (Päpstliche Kommission zum Schutz Minderjähriger), Bernd Hagenkord SJ (Deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan) und Jürgen Erbacher (ZDF).

 

«Wer bin ich, ihn zu verurteilen?». Dritter Band der von Stephan Goertz und Magnus Striet herausgegeben Reihe «Katholizismus im Umbruch» ist am 11.08.2015 erschienen.

Stephan Goertz (Hg.), Wer bin ich, ihn zu verurteilen. Homosexualität und katholische Kirche, Freiburg i. Br. 2015.

Im dritten Band der Reihe Katholizismus im Umbruch beleuchten die Autoren das Thema der Homosexualität aus verschiedenen theologischen, sowie human- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Ziel ist es, zu einer theologisch-ethischen Neubewertung der Homosexualität als Variante menschlicher Beziehungsfähigkeit zu gelangen.

Zur Pressemitteilung.

Spiegel online berichtet unter folgendem Titel über den Band: "Katholische Kirche: Theologen machen sich für Homosexualität stark" (16.08.2015).

Katholisch.de titelt: "Nicht den Stab über andere brechen" (25.08.2015).

Der Deutschlandfunk sendet ein Interview mit Prof. Stephan Goertz unter dem Titel "Sexualität muss humanisiert werden" (28.08.2015).

Eine Rezension von Arnd Bünker über diesen Band finden Sie auf feinschwarz.net (26.09.2015).

Michael Schrom nimmt in seinem Artikel Bezug auf den Band: Schrom, Michael, Vor Gott ein Gräuel? Kennt und verurteilt das Alte Testament Homosexualität? Bischöfe und Theologen streiten über das Buch Levitikus, in: Publik-Forum 17/2015, 49 (09.11.2015).

 

Freiburger Religionsgespräche am 25. Juni 2015

Von Natur aus lustfeindlich? Religion und Sexualität. Diesem Thema widmen sich die Freiburger Religionsgespräche am 25. Juni 2015, um 20Uhr in der Aula KG I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Es diskutieren Stephan Goertz (Mainz), Milad Karimi (Münster) und Magnus Striet (Freiburg).

Weitere Informationen.

 

Ist gelebte Homosexualität eine Sünde?

Ihre Antworten auf diese Frage geben Peter Schallenberg (Professor für Moraltheologie, Paderborn) und Stephan Goertz der Osnabrücker Zeitung der Kirchenbote.

Ist gelebte Homosexualität eine Sünde?, in: Kirchenbote Nr. 23, 07.06.2015, 3.

 

"Das gibt Ärger" - ein Beitrag von Stephan Goertz und Magnus Striet  über das neue kirchliche Arbeitsrecht in Christ & Welt erschienen

Stephan Goertz und Magnus Striet beleuchten in ihrem Artikel das neue kirchliche Arbeitsrecht, das zwischen katholischen und nicht-katholischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterscheidet.

Das gibt Ärger, in: Christ & Welt Nr. 20, 13.05.2015, 2.

 

Dialoge mit dem Bischof am 12. Mai 2015

Ändert die katholische Kirche ihre Sicht auf Ehe und Familie? Dieser Frage stellt sich am 12. Mai 2015, 18:30 Uhr die Reihe Dialoge mit dem Bischof der Katholischen Akademie Die Wolfsburg (Mühlheim a. d. Ruhr).
Es diskutieren Dr. Franz-Josef Overbeck (Bischof von Essen), Prof. Dr. Stephan Goertz (Mainz), Bettina Mudrich (Mühlheim a. d. Ruhr), Barbara Wagner (Essen) und Dr. Judith Wolf (Mühlheim a. d. Ruhr).

"Ruhrbischof dämpft Erwartungen an Familiensynode" - Eine Nachlese zum "Dialog mit dem Bischof" in Mühlheim a.d. Ruhr.

Weitere Informationen.

 

Sexualität und Christentum. Zur Sexualmoral der katholischen Kirche

Auf dem thematischen Forum "Sexualität. Leben" anlässlich der Synode im Bistum Trier am 24. April 2015 hielt Prof. Dr. Stephan Goertz einen Impulsvortrag mit dem Titel Sexualität und Christentum. Zur Sexualmoral der katholischen Kirche.

Kölner Stadt-Anzeiger (28.04.2015)

 

"Bücherspuren" von Prof. Goertz

Das Projekt „Bücherspuren – Literatur, die prägt“ der Universitätsbibliothek Mainz präsentiert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität einmal anders: Ihre Antworten in einem Fragebogen geben den Blick frei auf Literatur, Online-Angebote, Musik und Filme, die im Zusammenhang mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen.

Im März 2015 stellte Prof. Dr. Stephan Goertz in diesem Rahmen seine "Bücherspuren" vor.

 

Dipl.-Theol. Tobias Renner - Persönlicher Referent des Präsidenten des Deutschen Caritasverbands

Seit Januar 2015 ist Dipl.-Theol. Tobias Renner Persönlicher Referent des Präsidenten des Deutschen Caritasverbands e.V. und nicht mehr als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Moraltheologie tätig.

Wir wünschen ihm für die neuen beruflichen Herausforderungen alles Gute !

 

Interview zum kirchlichen Umgang mit Homosexualität in "Die Furche" erschienen.

"Eine längst überfällige Debatte", in: Die Furche Nr. 49, 4. Dezember 2014, 6.
 

«Nach dem Gesetz Gottes». Zweiter Band der Reihe «Katholizismus im Umbruch» erschienen, herausgegeben von Stephan Goertz und Magnus Striet

Stephan Goertz / Magnus Striet (Hg.), Nach dem Gesetz Gottes. Autonomie als christliches Prinzip, Freiburg i. Br. 2014.

 

Beitrag von Stephan Goertz: Autonomie kontrovers. Die katholische Kirche und das Moralprinzip der freien Selbstbestimmung, in:  Stephan Goertz / Magnus Striet (Hg.), Nach dem Gesetz Gottes. Autonomie als christliches Prinzip, Freiburg i. Br. 2014, 151-197.

Im zweiten Band der Reihe Katholizismus im Umbruch setzen sich die unterschiedlichen Autoren mit dem ius divinum auseinander und entwickeln dabei die Vorstellung einer als Autonomie verstandenen Freiheit als christliches Prinzip.

Weitere Informationen

 

 

Neuer Band "Christentum - Moderne - Politik. Studien zu Franz-Xaver Kaufmann", herausgegeben von Stephan Goertz und Hermann-Josef Große Kracht, ist bei Schöningh erschienen

 

Gerade in Theologie und Sozialethik, sowie in den Sozial- und Geschichtswissenschaften werden die kritischen Schriften zu Gesellschaft und Kirche von Franz-Xaver Kaufmann nach wie vor rezipiert. Der neu erschienene Band präsentiert Reflexionen namhafter Wissenschaftler zu Leben und Werk des 1932 geborenen Soziologen.

Weitere Informationen.

 

 

 

 

 

Neuer Artikel "Eine Form des Liebens. Für einen Perspektivwechsel in der Beurteilung der Homosexualität" erschienen

 

 

Eine Form des Liebens. Für einen Perspektivwechsel in der Beurteilung der Homosexualität, in: HerKorr Spezial 2 (2014), Leibfeindliches Christentum? Auf der Suche nach einer neuen Sexualmoral, 44-49.

 

 

Romexkursion 2014 - Theologie vor Ort. Zum theologischen Selbstverständnis und zur weltkirchlichen Verantwortung Roms

Unter dem Titel „Theologie vor Ort. Zum theologischen Selbstverständnis und zur weltkirchlichen Verantwortung Roms“ hat die Professur für Moraltheologie (Prof. Dr. Stephan Goertz, Mainz) gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Fundamentaltheologie (Prof. Dr. Magnus Striet, Freiburg) eine Exkursion nach Rom vom 26.09.-03.10.2014 organisiert. An der Veranstaltung nahmen insgesamt 19 Studierende teil.

Die in Rom geführten Gespräche waren stark durch die bevorstehende Bischofssynode zur Ehe und Familie sowie neuere Entwicklungen während des Pontifikats von Papst Franziskus geprägt.
Auf dem Programm stand eine Mischung aus Besichtigungen und Gesprächen mit Kardinal Francesco Coccopalmerio (Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte), Markus Graulich SDB (Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte), Hans Zollner SJ (Päpstliche Kommission zum Schutz Minderjähriger), Martina Liebsch (Caritas Internationalis), Dominik Markl SJ (Päpstliches Bibelinstitut), Bernd Hagenkord SJ (Deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan), Marco Politi (langjähriger Vatikankorrespondent) und Jürgen Erbacher (ZDF).

 

 

 «Nicht außerhalb der Welt». Erster Band der Reihe «Katholizismus im Umbruch» erschienen, herausgegeben von Stephan Goertz und Magnus Striet

 

«Katholizismus im Umbruch», lautet der Titel einer neuen Reihe des Verlags Herder, welche sich mit der Frage beschäftigt, wie sich der Katholizismus zu einem Modernitätsbewusstsein ins Verhältnis setzt, das sich im Begriff des Rechts auf individuelle Selbstbestimmung fokussieren lässt. Dabei ist die neue Reihe konzipiert als offene Reihe, die interdisziplinären soziologischen und theologischen Diskussionen zur Verfügung steht.
Diesen Diskussionen geht nun der erste Band nach, welcher den Titel «Nicht außerhalb der Welt. Theologie und Soziologie» trägt.

Weitere Informationen.

 

 

 

Stellungnahme Deutscher Moral- und Pastoraltheologen zum Fragebogen für die Bischofssynode 2014

Auf Initiative der Fuldaer Professoren Rupert Scheule (Moraltheologie) und Richard Hartmann (Pastoraltheologie) erarbeiteten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Moraltheologen und der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen Antworten zum "Vatikanischen Fragebogen" zu Ehe, Familie und Sexualität für die Bischofssynode 2014.

Zu den Antworten (Homepage der Theologischen Fakultät Fulda)

 

"Moral als Gegengewicht zur Moderne?" - Neuer Sammelband von Franz-Xaver Kaufmann, herausgegeben von Stephan Goertz, ist bei Herder erschienen

Der Band, der erstmals die moralsoziologischen Schriften von Kaufmann versammelt, trägt den Titel «Soziologie und Sozialethik» und ist als Band 136 in der Reihe Studien zur theologischen Ethik erschienen. Das Themenspektrum reicht von Fragen der Autonomie und Identität unter den Bedingungen einer modernen Gesellschaft, über Wertideen wie Solidarität, Gerechtigkeit oder Verantwortung bis hin zu konkreten Fragen von Ehe und Familie. Reflexionen zur Gestalt theologischer Ethik in der differenzierten (Welt)Gesellschaft beschließen den Band.

Weitere Informationen.

 

Rezension in Stimmen der Zeit 8/2014

Rezension in Schweizerische Kirchen-Zeitung vom 20.03.2014

Rezension in Theologischer Literaturzeitung 140 (6/2015)

 

Sammelband "Fluchtpunkt Fundamentalismus? Gegenwartsdiagnosen katholische Moral" bei Herder erschienen

Stephan Goertz / Rudolf B. Hein / Katharina Klöcker (Hg.), Fluchtpunkt Fundamentalismus? Gegenwartsdiagnosen katholischer Moral, Freiburg im Breisgau 2013.

 

 

 

Das JGU Magazin hat mit Prof. Dr. Stephan Goertz ein Gespräch über den von ihm mit herausgegeben Sammelband „Fluchtpunkt Fundamentalismus?“ geführt. Den Bericht können Sie auf der Homepage des Magazins nachlesen.

 

1. Band der Reihe "Studien der Moraltheologie - Neue Folge" erschienen

 Die von Antonio Autiero und Josef Römelt begründete Reihe Studien der Moraltheologie erscheint fortan in neuer Folge unter der Herausgeberschaft von Stephan Goertz und Sigrid Müller im Aschendorff Verlag Münster.

 

1. Band der Reihe: Markus Patenge, Grundrecht Gewissensfreiheit. Genese, Funktion und Grenzen aus moraltheologischer und rechtlicher Perspektive [StdM.NF 1], Münster 2013.

 

 

Romexkursion 2013 – eine theologische Ortsbesichtigung

Der Anspruch und das Programm des römischen Katholizismus sind ohne die Geschichte und die kirchliche Funktion Roms nicht zu verstehen. Wirkmächtige Konstruktionen des Römischen prägen die katholische Kirche bis heute. Auf dem Programm der gemeinsamen Romexkursion der Lehrstühle für Moraltheologie (Mainz) und Fundamentaltheologie (Freiburg) standen darum neben klassischen Besichtigungen eine Reihe von Begegnungen und Gesprächen u.a. mit der Bildungskongregation, Radio Vatikan, der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl und dem langjährigen Vatikankorrespondenten Marco Politi. An der Romexkursion vom 13.-20.9.2013 haben neun Mainzer und sechzehn Freiburger Theologiestudierende teilgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Exkursion nach Strasbourg und Karlsruhe

 Im Rahmen des Hauptseminars „Religion und Menschenrechte. Kirchenrechtliche, moraltheologische und sozialethische Perspektiven“ reiste eine 25-köpfige Gruppe Mainzer Theologiestudierende vom 30.-31.05.2013 nach Strasbourg und Karlsruhe, um dort die mit dem Menschenrechtsschutz beauftragten Institutionen zu besuchen.

 

 

 Bericht

 

Aufsatzwettbewerb der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie für angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

 

Beim Aufsatzwettbewerb der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie im Rahmen des ET-Kongresses 2013 hat Tobias Renner für den Aufsatz "Kirche als Lerngemeinschaft. Religion und politische Öffentlichkeit. Überlegungen im Anschluss an Jürgen Habermas" den dritten Preis von der Jury verliehen bekommen. Der Beitrag wird nächstes Jahr in den ET-Studies veröffentlicht.

 

 

Ernst-Wolfgang Böckenförde und Kardinal Lehmann würdigen das Lebenswerk des Soziologen
Franz-Xaver Kaufmann

 

(v.l.n.r.: Prof. Dr. Stephan Goertz, Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde; Prof. Dr. Franz-Xaver Kaufmann, Karl Kardinal Lehmann, PD Dr. Hermann-Josef Große Kracht)

 

Der Staats- und Verfassungsrechtler und frühere Richter am Bundesverfassungsgericht, Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde, hat das Lebenswerk des Soziologen Prof. Dr. Franz-Xaver Kaufmann als außerordentliche Leistung im Dienst der Sozial- und Kirchenreform gewürdigt. Böckenförde sprach zum Abschluss der interdisziplinären Fachtagung zum Thema „Christentumssoziologie und Kirchenkrise. Im Gespräch mit Franz-Xaver Kaufmann“, die von der Professur für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Prof. Dr. Stephan Goertz), dem Institut für Theologie und Sozialethik der TU Darmstadt (PD Dr. Hermann-Josef Große Kracht) und der Mainzer Bistumsakademie Erbacher Hof veranstaltet wurde (9./10. November 2012). Anlass für die Tagung war der 80. Geburtstag Kaufmanns im August dieses Jahres.
Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Dogma und Geschichtlichkeit der Kirche“ hatte Kardinal Lehmann zuvor erklärt, es sei „ein großes Geschenk für uns“, dass Kaufmann immer wieder in Fragen der Familiensoziologie und der Sozialpolitik die katholische Kirche in Deutschland beraten habe.
Kaufmann hat in vielen Schriften, zuletzt in diesem Jahr (Kirche in der ambivalenten Moderne, Freiburg 2012), gezeigt, wie das Wiedererwachen des kirchlichen Lebens nach der Säkularisation im 19. Jahrhundert zu einem hierarchisch-zentralistisches Kirchenbild geführt hat, das bis heute zur Selbstimmunisierung der Kirche gegenüber ihrer eigenen Geschichte beiträgt und sich mit dem modernen Ethos der Selbstbestimmung schwer tut. Kaufmann forderte die Theologie und die Kirche auf, sich neu auf den Kern des Glaubens, die christliche Gottesrede, zu besinnen.

(Jürgen Strickstrock/Stephan Goertz)