Aktuelles

Neuerscheinung „Partnerschaft – Gemeinschaft – Gefährtenschaft. Erkundungen christlicher Lebensformen“

Traditionelle kirchliche Strukturen und die damit verbundenen Konzepte "christlicher Lebensformen" stecken in der Krise. Das Buch will einen Anstoß zum Um- und Überdenken und zur Weiterentwicklung scheinbar selbstverständlicher Modelle christlichen Lebens geben. Im Mittelpunkt stehen nicht kirchliche Ämter, geistliche Berufe oder pastorale Konzepte – so wichtig diese auch sind –, sondern die theologische Verantwortung jener drei Lebensformen, die sich in Geschichte und Gegenwart der Kirche finden: Partnerschaft in Form einer Beziehung als (Ehe-)Paar bzw. Familie, Gemeinschaft als verbindliches Leben in einem Orden oder einer anderen Form von Kommunität sowie Gefährtenschaft als Entscheidung zum Alleine-Leben und Begleiten anderer Menschen.

Das Buch wurde von Franz Gmainer-Pranzl, Stephanie Höllinger, Ruth Pucher und Christine Rod geschrieben und ist im Oktober 2022 im Echter Verlag erschienen (hier verfügbar).


Rom-Exkursion 2022: Sehnsucht nach Erlösung – Römische Betrachtungen

Die Professur für Moraltheologie der JGU Mainz hat in bewährter Kooperation mit dem Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Universität Freiburg (Prof. Dr. Magnus Striet) auch in diesem Herbst vom 8. bis 15. Oktober eine Exkursion nach Rom unternommen.

Gemäß dem Titel „Sehnsucht nach Erlösung – Römische Betrachtungen“ untersuchte die Gruppe von 23 Studierenden unterschiedlicher Studiengänge Vorstellungen von Erlösung und Errettung in Zeugnissen der Theologie-, Kirchen- und Kunstgeschichte vor Ort. Auf dem Programm standen u.a. Besichtigungen römischer Basiliken und Kirchen sowie bedeutender Kunstwerke Michelangelos oder Caravaggios. In Seminareinheiten in der Unterkunft (Casa Maria Immacolata) und einem Gespräch mit der Theologin Zuzanna Flisowska-Caridi von der Organisation „Voices of Faith“ wurde die Thematik vertieft.

(Foto: Georg Vancura)


"Knackpunkt Geschlechtsidentität: Für eine Dualität ohne Polarität" - Beitrag auf katholisch.de

Nach der Ablehnung des Grundtextes zur Sexualethik im Rahmen der Vierten Vollversammlung des Synodalen Wegs schreibt Stephan Goertz in einem Gastbeitrag vom 27.09.2022 auf katholisch.de zur Bedeutung einer Geschlechtlichkeit der Dualität ohne Polarität: "Es gibt eben beides: Es gibt zwei Geschlechter; und es gibt das männliche und das weibliche Geschlecht in Variationen, die hinsichtlich einer Vielzahl an Merkmalen ein Kontinuum, ein Spektrum zwischen männlich und weiblich bilden. Binarität und Vielfalt bzw. Uneindeutigkeit  schließen sich nicht aus."
Der Beitrag kann hier nachgelesen werden.


Ethik-Eck

Seit Anfang des Jahres 2021 teilen Stephan Goertz und Stephanie Höllinger gemeinsam mit den Expertinnen Bernadette Wahl (Leiterin der Citypastoral des Bistums Fulda) und Ruth Bornhofen-Wentzel (Leiterin der Ehe- und Sexualberatung im Haus der Volksarbeit in Frankfurt) ihre Ansichten zu verschiedenen Fragen der Alltagsmoral (z. B. zu Religion, Umwelt, Beziehung) in den Kirchenzeitungen für die Bistümer Fulda, Limburg und Mainz. Weitere Beiträge stammten von Beatrice van Saan-Klein (Umweltbeauftragte des Bistums Fulda) und Igna Kramp (Leiterin der Geistlichen Prozessbegleitung im Bistum Fulda). Unter dem Titel „Ethik-Eck“ erscheint diese Rubrik jeweils einmal im Monat und ist auch online auf www.kirchenzeitung.de verfügbar.

Über die folgenden Links gelangen Sie zu den Beiträgen:

Stephan Goertz - Frage: Darf der Opa der Enkelin vom Auslandeinsatz abraten? (27.10.2022)
Stephanie Höllinger – Frage: Unverzichtbares Handy? (20.09.2022)
Stephanie Höllinger – Frage: Den Führerschein mit 80 Jahren abgeben? (25.08.2022)
Stephan Goertz – Frage: Wie zeige ich Mitgefühl, wenn jemand in der Nachbarschaft stirbt? (28.07.2022)
Stephanie Höllinger – Frage: Wie verhalte ich mich, wenn der Sohn die Partnerin des Vaters ablehnt? (23.06.2022)
Stephan Goertz – Frage: Was zählt: Mamas Wunsch oder meiner? (25.05.2022)
Stephanie Höllinger – Frage: Autofahren – ethisch betrachtet (12.04.2022)
Stephan Goertz – Frage: Woran muss ich mich als Katholik denn noch halten? (27.03.2022)
Stephanie Höllinger – Frage: Frauen vor!? (25.02.2022)
Stephan Goertz – Frage: Wer muss verzichten? (28.01.2022)
Stephan Goertz – Frage: Gastfreundschaft. Wie weit soll sie gehen? (26.12.2021)
Stephanie Höllinger – Frage: Du sollst nicht lügen… aber all diese Schummeleien durch den Tag: ,Das steht Dir aber gut‘ etc. gehören die dazu? (28.11.2021)
Stephan Goertz – Frage: Umweltverschmutzung ist Innenraumverschmutzung? (31.10.2021)
Stephanie Höllinger – Frage: Ist es denn christlich, alles so sein zu lassen, wie es ist? (26.09.2021)
Stephan Goertz – Frage: Ist Wählen Christenpflicht? (27.08.2021)
Stephanie Höllinger – Frage: Wieviel und welche Art von Protest ist in der Kirche „würdig und recht“? (25.07.2021)
Stephan Goertz – Frage: Photovoltaikanlagen auf dem Kirchendach? (24.06.2021)
Stephanie Höllinger – Frage: Wer ist der wichtigste Mensch in Deinem Leben? (23.05.2021)
Stephanie Höllinger – Frage: Jeden Tag mit der Schwester telefonieren? (25.04.2021)
Stephan Goertz – Frage: Seit Jahren arbeiten wir in derselben Firma. Guter Kollege, habe ich immer gedacht ... (26.03.2021)
Stephan Goertz – Frage: Bio-Hähnchen zu teuer? Oder ist das Geiz? (31.01.2021)


Internationale Konferenz in Rom zu Amoris Laetitia mit Beitrag der Mainzer Moraltheologie

Aus Anlass des zu Ende gehenden „Jahres der Familie“ trafen sich vom 11. bis 15. Mai auf einer internationalen Konferenz der Moraltheologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom knapp 200 Kirchenvertreter:innen und Theolog:innen aus 25 Ländern mit dem Ziel, sich nochmals mit dem nachsynodalen Apostolischen Schreiben Amoris Laetitia und seiner Bedeutung für die konkrete Praxis zu befassen.

Auch Papst Franziskus sprach vor den Konferenzteilnehmer:innen und forderte dazu auf, „eine abstrakte Vorstellung von Wahrheit zu überwinden, die von den Erfahrungen der Menschen, Kulturen und Religionen losgelöst ist“, denn es müsse „immer wieder ein fruchtbarer Kreislauf hergestellt werden“.

Als eine der beiden Sprecher:innen aus dem deutschsprachigen Raum antwortete Stephanie Höllinger von der JGU Mainz auf einen Beitrag zur „Komplexität der Familienbeziehungen: soziale und pastorale Prozesse“.

Artikel über die Konferenz erschienen u.a. von Benjamin Leven in der Herder Korrespondenz 6/2022, S. 9f., sowie im National Catholic Reporter, Domradio und auf katholisch.de.


Neuerscheinung „Theologischer Dissens“

Der Begriff Dissens wurde in der US-amerikanischen Moraltheologie nach der Veröffentlichung der Enzyklika Humanae vitae im Jahr 1968 diskursprägend. Das Buch "Theologischer Dissens. Untersuchungen zu einem diskursprägenden Begriff in der US-amerikanischen Moraltheologie“ von Sarah Krumbiegel geht aus ihrer Promotion am Lehrstuhl für Moraltheologie an der JGU Mainz hervor. Sie untersucht die US-amerikanisch-römische Debatte um die Legitimität von theologischem Dissens. Dabei werden die Kontextualisierung des Begriffs und verschiedene Positionen zu Dissens beleuchtet. Im Sinne einer deutschsprachigen Rezeption der Debatte wird im Anschluss daran eine Synthese moraltheologischer Diskurse anhand der Begriffe Dissens und Autonomie vorgelegt.

Das Buch ist im März 2022 in der Reihe "Studien der Moraltheologie“ im Aschendorff Verlag erschienen und ist hier als Print und E-Book verfügbar.


"Überlieferte katholische Sexualmoral am Ende" - Beitrag auf katholisch.de 

In einem Beitrag vom 21.02.2022 auf katholisch.de positionieren sich Stephan Goertz und Johannes Brantl zu den aktuellen Debatten um den Synodalen Weg und #OutInChurch: "Ein Lehrgebäude sei zusammengebrochen, 'in dem sich kaum noch jemand moralisch beheimatet fühlt'" fasst der Beitrag die Position Stephan Goertz' zur traditionellen kirchlichen Sexualmoral zusammen. Während Stephan Goertz in der zitierten Märzausgabe der Herder Korrespondenz, mit Blick auf die Weltkirche, die Wichtigkeit betont, "dem Vorwurf entgegenzutreten, 'der neue Umgang mit sexuellen Minderheiten sei ein deutscher Sonderweg'", befürchtet Johannes Brantl eine Überführung der kirchlichen Sexualmoral in eine "'totale Profillosigkeit'" und warnt vor "'willkürlichen Grenzen'" einer neuen Sexualethik. Der Beitrag kann hier nachgelesen werden.


Promotion von Herrn Dr. Jürgen Janik

Am 16. Februar 2022 wurde Herr Dr. Jürgen Janik durch die Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät, Frau Prof. Dr. Heike Grieser, zum Doktor der Theologie promoviert. Pfarrer Dr. Janik ist Leiter der katholischen Klinikseelsorger der Universitätsmedizin Mainz.

Die Dissertationsschrift trägt den Titel: Im Dienst der Kranken. Grundlagen einer Ethik und eines Ethos der Klinikseelsorge.

 

 


Romexkursion 2022: Sehnsucht nach Erlösung - Römische Betrachtungen

Im Sommersemester 2022 veranstaltet der Lehrstuhl für Moraltheologie (Prof. Dr. Stephan Goertz) in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Fundamentaltheologie der Universität Freiburg (Prof. Dr. Magnus Striet) wieder eine Romexkursion mit anschließendem interdisziplinären Blockseminar. Der Titel des Seminars lautet in diesem Jahr: "Sehnsucht nach Erlösung - Römische Betrachtungen".

Das Seminar besteht aus zwei Teilen:
08.-15. Oktober 2022: Rom-Exkursion
02.-03. Dezember 2022: Seminar

Neben Seminareinheiten ergänzen Besichtigungen und Gespräche die theologische Reflexion vor Ort. Darüber hinaus wird es Gelegenheit geben, die Stadt in Eigeninitiative zu erkunden. Die Kosten belaufen sich auf ca. 300–350€ (exkl. Kosten für die eigene Anreise).

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an: Stephan Goertz (goertzst@uni-mainz.de) oder Stephanie Höllinger (stephanie.hoellinger@uni-mainz.de) -  Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen!


Promotion von Frau Dr. Sarah Krumbiegel

Am 08. Dezember 2021 wurde Frau Dr. Sarah Krumbiegel mit der Überreichung Ihrer Promotionsurkunde durch die Dekanin Frau Prof. Dr. Heike Grieser zur Doktorin der Theologie promoviert. Frau Dr. Krumbiegel war von 2016 bis 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Moraltheologie und ist nun mit den Fächern Katholische Religionslehre und Englisch im Referendariat an einer berufsbildenden Schule.

Ihre Dissertationsschrift zum Thema „Dissens in Fragen der Morallehre. Zur US-amerikanischen Debatte um die Legitimität von theologischem Dissens“ wird im Aschendorff Verlag erscheinen.

 

 


Englischsprachige Ausgabe soeben erschienen:

“Who Am I to Judge?”
Homosexuality and the Catholic Church

ed. by Stephan Goertz, De Gruyter 2022

⇒ freier Zugang für Nutzer:innen der UB Mainz:
https://doi.org/10.1515/9783110705188

 

Neu überarbeitete und aktualisierte Fassung der Publikation „Wer bin ich, ihn zu verurteilen?“ Homosexualität und katholische Kirche, Freiburg i. Br. 2015.

Die Haltung der katholischen Kirche gegenüber Homosexualität ist nach wie vor zwiespältig: Homosexuelle sollen geachtet und nicht diskriminiert werden, aber ihre intimen Beziehungen werden moralisch verurteilt. Die Beiträge dieses Bandes plädieren für eine Änderung dieser Position. Homosexualität ist als Variante menschlicher Beziehungs- und Liebesfähigkeit anzuerkennen. Dazu werden exegetische, theologische, ethische und humanwissenschaftliche Argumente vorgetragen. Es gibt gute Gründe für eine Revision der katholischen Lehre über Homosexualität.

 


Dissertationspreis der Fakultät für Frau Dr. Sarah Krumbiegel

Die ehemalige Mitarbeiterin der Moraltheologie Frau Dr. Sarah Krumbiegel erhielt den Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für Ihre Dissertation „Dissens in Fragen der Morallehre.
Zur US-amerikanischen Debatte um die Legitimität von theologischem Dissens“. Die feierliche Verleihung fand im Rahmen des Dies Academicus statt, den die Katholisch-Theologische Fakultät zusammen mit dem Bischöflichen Priesterseminar St. Bonifatius Mainz am 17. November 2021 beging. Wir gratulieren Frau Dr. Sarah Krumbiegel sehr herzlich!

 


Moritz Bauer ist neuer Bundespräses von Jungwacht Blauring (Jubla) Schweiz

Seit November 2021 ist Moritz Bauer, ehemals studentische Hilfskraft in der Abteilung Moraltheologie, Bundespräses von Jungwacht Blauring (Jubla) Schweiz. Über seinen Wechsel von der Universität Freiburg in die Geschäftsstelle der Jugendorganisation hat Moritz in einem Interview mit kath.ch gesprochen, zu dem sie über den folgenden Link gelangen können: Raus aus der Uni, hinein ins Leben: Moritz Bauer ist neuer Jubla-Bundespräses

Wir wünschen ihm für die neue Aufgabe alles Liebe und Gute und viel Erfolg.


Rom – Eine Reise in die ewige Stadt unter autoritäts- und geschlechtskritischer Perspektive

Unter dem Motto/Seminartitel maria. macht. gender begaben wir, sechs Q+-Studierende, uns im September mit den Theolog:innen aus Mainz und Freiburg eine Woche auf Exkursion nach Rom. Los ging es direkt am ersten Morgen bei Sonnenaufgang auf dem Petersplatz. Es folgten kritisch reflektierte Gespräche unter anderem mit Prof. Peter Beer vom Centre of Child Protection und mit Jürgen Erbacher, dem Leiter der ZDF-Redaktion Kirche und Leben, der jüngst von einer Reise mit dem Papst zurückgekehrt war. Während zahlreichen Kirchenführungen lernten wir viel über die wechselseitigen Einflüsse der katholischen Kirche sowie (kunst-)historischer und gesellschaftspolitischer Entwicklungen. Besondere Highlights waren dabei ein Besuch der Galleria Borghese, unsere Caravaggio-Tour und die Besichtigung der pandemiebedingt wenig frequentierten Vatikanischen Museen. Darüber hinaus behalten wir gewinnbringende Gespräche mit engagierten Theolog:innen der neuen Generation in besonderer Erinnerung, wobei ein Aufbruchsdenken in der jungen katholischen Kirche deutlich wurde.
Das Erkunden der ewigen Stadt auf eigene Faust, Sightseeing sowie kulinarische Hochgenüsse kamen natürlich auch nicht zu kurz. Insgesamt war es sowohl für Neulinge als auch für Romerfahrene eine wirklich gelungene Mischung aus Seminarinhalten und Freizeitaktivitäten. Hinter uns liegt eine Woche voller inspirierender Kirchenbesuche, kunsthistorischer Führungen sowie kulinarischer Köstlichkeiten. Wir bedanken uns herzlich bei Claudia Danzer, Dr. Ullrich Eibler, Prof. Dr. Stephan Goertz, Dr. Stephanie Höllinger und Prof. Dr. Magnus Striet für diese einzigartige Erfahrung voller unvergesslicher Momente sowie für die Möglichkeit der Teilnahme.

In diesem Sinne:
sole
spritz
espresso
pizza, pasta

Q+
repeat

Maylin Amann, Soraya Plura, Katharina Schelp, Simon Schneider, Paula Schöttke, Ann-Kathrin
van Hauth

Für weitere Impressionen klicken Sie hier.


ESCT-Nachwuchsbuchpreis für Stephanie Höllinger

Die Europäische Gesellschaft für Katholische Theologie (ESCT) zeichnet alle zwei Jahre herausregende theologische Bücher in den Kategorien „Established Scholars“ und „Emerging Scholars“ aus. Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der ESCT wurden bei der Preisverleihung am 27.08.21 in Osnabrück Dr. theol. Martin Kočí sowie Dr. theol. Stephanie Höllinger für ihre Dissertationen mit dem Nachwuchsbuchpreis 2019-2020 geehrt. Die 2019 im Aschendorff-Verlag publizierte Dissertation von Stephanie Höllinger mit dem Titel „Ansprüche an Ehe und Partnerschaft. Ein theologischer Beitrag zu einer beziehungsethischen Herausforderung“ würdigte die frühere Präsidentin der ESCT Marie-Jo Thiel bei der Verleihung mit folgenden Worten: "In short, it is not just a matter of naming dangers and problems, but of taking seriously the fragility and plurality of present-day relationships and of unfolding the conditions of possibility that delineate a realistic livability and thus a relational success."

Über den folgenden Link gelangen Sie zu dem Bericht der kathpress: Drei "Theologische Bücher des Jahres" mit Wien-Bezug gekürt


 

Vorträge/Gespräche mit Stephan Goertz zum Thema (Kirchliche) Sexualmoral auf YouTube                  


Der Vatikan wird nicht mit Gehorsam rechnen können – Stephan Goertz und Magnus Striet zur Segnung homosexueller Paare

"Die Glaubenskongregation scheint sich sehr sicher zu sein, den Willen Gottes zu kennen": Auf katholisch.de kommentieren Stephan Goertz und Magnus Striet das "Nein" der römischen Kurie zur Segnung homosexueller Paare. Sie sehen darin ein Festhalten an der Morallehre der 1950er-Jahre und prognostizieren eine Beschleunigung des Autoritätsverlusts der Kirche. Das aktuelle Schreiben der Glaubenskongregation zeige, "wie stark man sich inzwischen von modernen Moraldiskursen abgeschottet und in einer katholischen Binnenwelt eingerichtet hat".


Über die Herbert Haag Preisverleihung 2021 – Gespräch mit Stephan Goertz

Unter dem Motto „Gottes Liebe ist bunt“ stellt die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche Homosexualität als Herausforderung für die Kirchen ins Zentrum ihrer diesjährigen Preisverleihung. Im Rahmen der Veranstaltung findet ein Gespräch mit Stephan Goertz statt, zum Thema „Eine Frage der Würde – Warum die Katholische Kirche vor einer Revision ihrer Lehre über Homosexualität steht“.  Informationen zu den Preisträger*innen und ein Video der Preisverleihung sind hier zu finden (Video verfügbar ab 7. März, 17 Uhr).


"Achtung als Dammbruch?" – Beitrag von Stephan Goertz auf feinschwarz.net

Auf der Seite feinschwarz.net ist am 5. März ein Beitrag von Stephan Goertz zum Thema der Segnung homosexueller Paare erschienen. Der Beitrag setzt sich in Reaktion auf eine Stellungnahme in der Herder-Korrespondenz mit dem häufig vorgebrachten Argument auseinander, die Wertschätzung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften käme einem "Dammbruch" in der katholischen Morallehre gleich.


Romexkursion 2021: maria.macht.gender – Erkundungen römischer Geschlechterphantasien

Im Sommersemester 2021 veranstaltet der Lehrstuhl für Moraltheologie (Prof. Dr. Stephan Goertz) in Kooperation mit
dem Arbeitsbereich Fundamentaltheologie der Universität Freiburg (Prof. Dr. Magnus Striet) wieder ein interdisziplinäres Blockseminar mit anschließender Romexkursion.
Der Titel des Seminars lautet in diesem Jahr "maria.macht.gender – Erkundungen römischer Geschlechterphantasien".

Das Seminar besteht aus zwei Teilen:
25./26. Juni 2021: Vortreffen/Seminar
11.–18. September 2021: Rom-Exkursion

Neben Seminareinheiten ergänzen Besichtigungen und Gespräche die theologische Reflexion vor Ort. Darüber hinaus wird es Gelegenheit geben, die Stadt in Eigeninitiative zu erkunden.
Die Kosten belaufen sich auf ca. 300–350€
(exkl. Kosten für die eigene Anreise).

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an: Stephan Goertz (goertzst@uni-mainz.de) – Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


Beiträge von Stephan Goertz frei online zugänglich

Ab sofort sind viele der wissenschaftlichen Beiträge von Stephan Goertz über die Seite des Index Theologicus digital frei im Volltext zugänglich.

Um auf die Texte zuzugreifen, folgen Sie einfach obigem Link oder nutzen Sie die Suchfunktion auf www.ixtheo.de und setzen Sie den Filter "Open Access".


"Die katholische Kirche fügt Homosexuellen Leid zu"

Papst Franziskus spricht sich in dem Dokumentar-Film "Francesco" für die zivilrechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften aus. Stephan Goertz äußert sich dazu beim Deutschlandfunk im Gespräch mit Christiane Florin. Der Beitrag kann hier nachgelesen werden.


Werte im Beruf - Neuerscheinung

Werte haben Hochkonjunktur in der Gestaltung privater Unternehmen und gewinnen auch in öffentlichen Bereichen wie Politik, Schule usw. an Bedeutung. In theologisch-ethischen Arbeiten hingegen bleibt die Beschäftigung mit Werten im Beruf vielfach unbeachtet. Das vorliegende Buch will deshalb neben einer theoretischen Hinführung zur Bestimmung, Differenzierung und Bedeutung von Werten auch die Praxis stärker beleuchten und die tragenden Wertvorstellungen in Politik, Unternehmen, Landwirtschaft, Schule, Medizin, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege herausarbeiten. Ein abschließender Beitrag reflektiert diese Ergebnisse und widmet sich u.a. der Frage nach der Stellung von Werten in der Ethik neben Tugenden und Normen sowie dem Zusammenspiel von persönlichen, beruflichen und unternehmerischen Werten. Vor diesem Hintergrund wird schließlich die Notwendigkeit deutlich, eine Ethik der Arbeitswelt neu zu entwickeln bzw. in Anbetracht der vorgelegten Überlegungen weiter zu vertiefen.

Das Buch "Werte im Beruf. Ethik und Praxis im Gespräch" wurde von Sigrid Müller, Stephanie Höllinger und Bettina Baldt in der Reihe "Studien der Moraltheologie. Neue Folgen" herausgegeben und ist hier verfügbar.


Neuerscheinung "Vom Vorrang der Liebe"

Der Skandal um den sexuellen Missbrauch in der Kirche hat die Diskussionen um die katholische Sexualmoral neu entfacht. Der Synodale Weg ringt um eine veränderte Sicht auf Liebe, Partnerschaft und Sexualität.

Vor diesem Hintergrund rekonstruiert das neue Buch Vom Vorrang der Liebe die normative Logik der traditionellen Sexualmoral. Im Zentrum stehen hierbei die Überlegungen zu legitimer Nachkommenschaft, kultischer Reinheit, zur Bewertung der Lust und zum Naturrecht. Darauf aufbauend können die Autoren den historischen Kontext der traditionellen Normen zu sexuellen Akte vor und außerhalb der Ehe, zur Empfängnisverhütung und zur Homosexualität erhellen.

Das Buch zeigt aber auch, auf welche Weise sich die amtliche katholische Position seit dem 19. Jahrhundert zumeist in erklärter Opposition gegenüber dem entwickelt und verhärtet, was man als moderne Bedrohungen wahrnimmt und verurteilt. So wurde die katholische Moral durch ihr Verharren in einer vormodernen Vorstellungswelt von Liebe und Sexualität zu einer Kontrastmoral ohne Überzeugungskraft. Hartnäckig behauptet sich der alte Vorrang der Natur- oder Schöpfungs­ordnung bis in die Gegenwart hinein.

All dies macht deutlich, dass wir heute ganz neu ansetzen müssen. Es ist höchste Zeit, den Vorrang von Liebe und Würde, von Gleichheit und Freiheit anzuerkennen.

Am 12. Oktober 2020 erscheint die neue Publikation von Stephan Goertz und Christof Breitsameter im Herder-Verlag.


"Moralische Trittbrettfahrt" ist abzulehnen

Stephan Goertz beantwortet in der Kirchenzeitung "Glaube und Leben" im Interview mit Julia Hoffmann moralische Fragen zur Verteilung eines Impfstoffs gegen das Corona-Virus oder auch zur Impfpflicht. Den Beitrag können Sie hier nachlesen.


"Antibabypille" und die katholische Morallehre

Stephan Goertz äußerte sich in einem Interview im Kölner Domradio zur "Antibabypille" und der katholischen Morallehre. Den Beitrag können Sie hier nachlesen.


Kirchenvermögen und christliche Ethik - Neuerscheinungen 2020

Im Juli 2020 sind zwei neue Publikationen von Stephan Goertz über das Thema Kirchenfinanzen in der Reihe Katholizismus im Umbruch (Emunds, Bernhard/Goertz, Stephan: Kirchliches Vermögen unter christlichem Anspruch) und in den Frankfurter Arbeitspapieren zur gesellschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Forschung (Emunds, Bernhard/Goertz, Stephan (Hg.): Ethische Fragen kirchlicher Gewerbeimmobilien. Lehramtliche Orientierungen und konkrete Beispiele) erschienen.

 

 

 

 

 


Corona-Update

Aufgrund des derzeitigen Notbetriebs an der Johannes Gutenberg-Universität haben wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Moraltheologie unsere Präsenzzeiten stark reduziert und arbeiten im Moment weitgehend im Home-Office. Die Sprechstunden fallen daher bis auf Weiteres aus. Bei dringenden Anliegen können Sie sich jedoch gerne weiterhin per E-Mail an uns wenden. Wir werden uns um eine rasche Beantwortung Ihrer Fragen bemühen!

Aktuelle Informationen zu weiteren Präventionsmaßnahmen der JGU Mainz finden Sie hier.

Aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Coronapandemie auf den Studien-, Lehr- und Prüfungsbetrieb finden Sie hier.