Aktuelles

Erinnerung und Erlösung - Interdisziplinäres Seminar mit Rom-Exkursion

Die Professur für Moraltheologie veranstaltet im kommenden Sommersemester gemeinsam mit der Professur für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Universität Freiburg (Prof. Dr. Magnus Striet) ein interdisziplinäres Seminar zum Thema "Erinnerung und Erlösung". Die Veranstaltung findet als Block mit einem Seminaranteil in Mainz oder Freiburg statt, anschließend erfolgt vom 14.09.-20.09. eine Exkursion nach Rom. Die Kosten belaufen sich aktuell auf ca. 300€ (weitere Zuschüsse möglich). Wir bitten um eine persönlich Anmeldung bei Prof. Dr. Stephan Goertz.

Neuerscheinung "Unheilige Theologie! Analysen angesichts sexueller Gewalt gegen Minderjährige durch Priester"

Die sog. MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch wirft eine Reihe von Fragen auf. Sind bestimmte theologische Denkfiguren und Positionen mitverantwortlich für das Kindern und Jugendlichen zugefügte Leid des Missbrauchs sowie dessen kirchliche Vertuschung?
Diesen und weiteren Fragen möchte das vorliegende Buch, welches in der seit 2014 von Herrn Prof. Dr. Stephan Goertz und Herrn Prof. Dr. Magnus Striet herausgegebenen Reihe Katholizismus im Umbruch erschienen ist, nachgehen. Der neue Band "Unheilige Theologie! Analysen angesichts sexueller Gewalt gegen Minderjährige durch Priester" enthält Beiträge von Georg Essen, Stephan Goertz, Hubertus Lutterbach, Magnus Striet, Rita Werden und Gunda Werner.

Dissertation von Frau Dr. Caroline Witting: Reproduktive Autonomie. Über das Potential eines umstrittenen Begriffs, Münster 2019

Die von Frau Dr. Witting an der Professur für Moraltheologie angefertigte Dissertation über das Thema reproduktive Autonomie ist Anfang 2019 im Verlag Aschendorff, in der Reihe Studien der Moraltheologie. Neue Folge erschienen.

"Autonomie zählt zu den strittigsten Begriffen im Verhältnis zwischen Katholischer Kirche und modernen Gesellschaften. Dies gilt besonders für den Bereich der Fortpflanzung und der Reproduktionsmedizin. Die vorliegende Arbeit unternimmt eine Analyse des Begriffs reproduktive Autonomie und zeigt sein Potenzial auf. Auf diese Weise wird ein Brückenschlag zwischen Katholischer Kirche und modernen Wertüberzeugungen geleistet." (Klappentext)

 

 

 

Interview mit dem Deutschlandfunk zur "Causa Wucherpfennig" 

Am vergangenen Montag hat Prof. Dr. Stephan Goertz mit Monika Dittrich (Deutschlandfunk) über die "Causa Wucherpfennig", sowie die Bereitschaft zur Diskussion über einige Themen der katholischen Sexualmoral gesprochen. Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.


Neuerscheinung: Bibel und Moral - ethische und exegetische Zugänge

In der Reihe Jahrbuch für Moraltheologie erscheint am 19.11.2018 ein neuer Band zum Thema "Bibel und Moral - ethische und exegetische Zugänge." Der Band thematisiert die Aussage des II. Vatikanums, dass die hl. Schrift die »höchste Richtschnur« des Glaubens sei. Doch was bedeutet diese Orientierung in moralischen Fragen der Gegenwart? Und wie stellt sich in der Bibel selbst das Verhältnis zwischen Glaube und Moral dar? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Band.
Der Band ist für 35€ beim Herder Verlag erhältlich.

Neuerscheinung in der Reihe Studien der Moraltheologie - Neue Folge

In der seit 2013 von Herrn Prof. Dr. Stephan Goertz und Frau Prof. Dr. Sigrid Müller herausgegebenen Reihe Studien der Moraltheologie - Neue Folge ist unlängst der neue Band von Sigrid Müller, Theologie und Philosophie im Spätmittelalter. Die Anfänge der via moderna und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Moraltheologie (1380-1450) erschienen. Der Band ist beim Aschendorff Verlag erhältlich.


Neuerscheinung in der Reihe Katholizismus im Umbruch

In der seit 2014 von Herrn Prof. Dr. Stephan Goertz und Herrn Prof. Dr. Magnus Striet herausgegebenen Reihe Katholizismus im Umbruch ist unlängst der neue Band von Ursula Nothelle-Wildfeuer/ Magnus Striet (Hg.), Einfach nur Jesus? - Eine Kritik am Mission Manifest erschienen.


Promotion von Frau Dr. Stephanie Höllinger

Frau Stephanie Höllinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Moraltheologie, promovierte am 04.10.2018 an der Universität Wien zur Doktorin der Theologie. In ihrer Dissertationsschrift befasste sie sich aus theologisch-ethischer Perspektive mit dem Gelingen von Ehe und Partnerschaft angesichts der Herausforderung überhöhter Ansprüche. Im Jahr 2019 wird ihre Arbeit in der Reihe „Studien der Moraltheologie“ im Verlag Aschendorff (Münster) erscheinen.

 

 

 

 

 

 


Romexkursion 2018: Höllenangst und Freudentaumel

Bereits zum sechsten Mal hat der Mainzer Lehrstuhl für Moraltheologie (Prof. Dr. Stephan Goertz) in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie in Freiburg (Prof. Dr. Magnus Striet) eine Exkursion nach Rom angeboten. Unter dem Titel „Höllenangst und Freudentaumel – Existenzbewältigungsstrategien zwischen Beichtstuhl und Pasta“ haben sich in diesem Jahr (08.-15.09.2018) insgesamt 18 Studierende intensiv dem Thema der Erlösung gewidmet und im Zuge dessen auch die zentrale Funktion Roms und seine bis heute andauernde Wirkmächtigkeit für die Katholische Kirche hautnah erleben können. Auf dem Programm standen neben thematischen Einheiten und gemeinsamen Besichtigungen auch spannende Begegnungen mit Personen vor Ort, wie etwa Jürgen Erbacher (ZDF), Markus J. J. Graulich SDB (Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte) sowie Bern Hagenkord SJ (Vatican News).

 

 

 

 

 

 


Neue wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Moraltheologie

Am 15. August 2018 hat Frau Mag. Stephanie Höllinger an der Professur für Moraltheologie als Nachfolgerin von Dr. Caroline Witting die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin angetreten. Zuvor war Frau Höllinger am Institut für Systematische Theologie und Ethik (Bereich theologische Ethik, Prof. Dr. Sigrid Müller) an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien tätig, wo sie auch ihre Doktorarbeit im Bereich der theologischen Beziehungsethik verfasst hat. Weitere Informationen zur Person unter finden Sie hier.


Vortrag von Prof. Dr. Goertz auf Bonner Tagung über 50 Jahre Humane vitae

Am Mittwoch, den 5. September sprach Herr Prof. Dr. Stephan Goertz auf der Tagung "Liebe und tu, was du willst? Die "Pillenenzyklika" Humanae vitae von 1968 und ihre Folgen" zum Thema "Sexualität und Modernität - Kontexte katholischer Sexualmoral". Die Tagung fand im Universitätsclub Bonn statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Posterpräsentation auf der Internationalen Conference of Catholic Theological Ethics in the World Church (CTEWC)

Auf der Dritten Internationalen Conference of Catholic Theological Ethics in the World Church (CTEWC), die vom 26.-29. Juli in Sarajevo stattfand, haben Herr Prof. Dr. Stephan Goertz und Frau Dr. Caroline Witting ein Poster zum Thema „Moral Theology and the Principle of Autonomy“ präsentiert. Die Konferenz in Sarajevo war die dritte ihrer Art nach Konferenzen in Padua (2006) und Trient (2010). An der Konferenz nahmen mehr als 400 theologische EthikerInnen aus allen Kontinenten teil.

Promotion von Frau Dr. Caroline Witting

Am 20. Juli 2018 wurde Frau Caroline Witting, von 2015-2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Moraltheologie, durch die Überreichung Ihrer Promotionsurkunde zur Doktorin der Theologie promoviert. Frau Dr. Witting ist seit Anfang 2018 im Referendariat im Land Rheinland-Pfalz (Mathematik und katholische Religionslehre). Ihre Dissertationsschrift zum Thema „Reproduktive Autonomie“ wird im Jahr 2019 im Verlag Aschendorff (Münster) erscheinen.

 

 

 

 

 


Beitrag in der Festschrift für Friedhelm Hengsbach SJ

In der von Bernhard Emunds herausgegeben Festschrift für Friedhelm Hengsbach SJ „Christliche Sozialethik - Orientierung welcher Praxis?" ist Herr Prof. Dr. Stephan Goertz mit einem Beitrag zur Mitwirkungsthematik vertreten (Glaubwürdig mitwirken. Die Cooperatio-Lehre und ihre Erweiterungen am Beispiel kirchlicher Vermögensanlage in Gewerbeimmobilien). Der Beitrag basiert auf einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Professur für Moraltheologie in Mainz und dem Nell-Breuning-Institut der Hochschule Sankt Georgen.

 

 

 


Interview mit n-tv.de zum Thema Homosexualität und Kirche

Am vergangenen Sonntag sprach Herr Prof. Dr. Stephan Goertz mit n-tv.de über das Verhältnis der katholischen Kirche zur Homosexualität, sowie über die aktuellen Äußerungen von Kardinal Gerhard Ludwig Müller in dieser Debatte. Das gesamte Interview finden Sie hier.


Neuerscheinungen in der Reihe Katholizismus im Umbruch

In der seit 2014 von Herrn Prof. Dr. Stephan Goertz und Herrn Prof. Dr. Magnus Striet herausgegebenen Reihe Katholizismus im Umbruch sind unlängst zwei neue Bände von Werner, Gunda (Hg.): Gerettet durch Begeisterung und Karger-Kroll, Anna/ Karger, Michael/ Tschorn, Christopher (Hg.): Beziehungsstatus: kompliziert erschienen.


Zwischen Ablehnung und Anerkennung - Katholische Stellungnahmen zur gleichgeschlechtlichen Ehe in Deutschland

Die seit dem 01.10.17 in Kraft getretene Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland hat kontroverse Reaktionen hervorgerufen. In einem aktuellen Beitrag für die Zeitschrift Family Forum beleuchtet Prof. Stephan Goertz die unterschiedlichen Positionen und unterzieht die jeweiligen Argumentationsstränge einem moraltheologischen Urteil.
Den ganzen Artikel finden Sie hier.


Sexualität neu denken?

In einem aktuellen Beitrag unter dem Titel "Sexualität neu denken? Katholische Konstruktion von Normativität" in der Theologischen Revue (5/2017) äußert sich Prof. Dr. Stephan Goertz zur Entwicklung der katholischen Beiträge zur Sexualethik im 21. Jahrhundert.


"Und können zusammen nicht kommen..." - Westliche Moderne und Katholische Theologie

Am Mittwoch, den 6. Dezember 2017, fand in der Karl Rahner Akademie Köln ein interessantes und kontroverses Streitgespräch zwischen Prof. em. Karl-Heinz Menke (Bonn), Prof. Stephan Goertz (Mainz) und Prof. Magnus Striet (Freiburg i. Br.) zum Verhältnis der katholischen Kirche und der "westlichen Moderne" statt. Anlass für diese öffentliche Diskussionsrunde waren theologische Auseinandersetzungen, die im Laufe des letzten Jahres in mehreren Artikeln und Aufsätzen diskutiert worden sind (siehe u.a. aktuelle Veröffentlichung von Prof. Stephan Goertz). Einen Bericht über den Abend finden Sie online beim Kölner Stadt-Anzeiger.


Intersexualität - Ein aktuelles Thema für Theologie und Kirche

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 08.11.17 zur Intersexualität findet dieses Thema nun auch in der katholischen Theologie und Medienwelt stärkere Beachtung. In einem aktuellen Beitrag äußert sich auch Prof. Dr. Stephan Goertz hierzu.


Romexkursion 2018: Höllenangst und Freudentaumel - Existenbewältigungsstrategien zwischen Beichtstuhl und Pasta

 

Im Sommersemester 2018 veranstaltet der Lehrstuhl für Moraltheologie (Prof. Dr. Stephan Goertz) in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Fundamentaltheologie der Theologischen Fakultät Freiburg i. Br. (Prof. Dr. Magnus Striet) wieder ein Blockseminar mit anschließender Exkursion nach Rom.

Der Seminartitel lautet in diesem Jahr "Höllenangst und Freudentaumel - Existenbewältigungsstrategien zwischen Beichtstuhl und Pasta". Das Seminar besteht aus zwei Teilen: Zunächst wird es am 15./16. Juni 2018 ein Vortreffen in Freiburg geben, ehe vom 8.-15. September 2018 die eigentliche Exkursion nach Rom stattfindet.

In Rom wird es ein breites und einmaliges Angebot für die Studierenden geben. Neben kleineren Besichtigungen wird wir spannende Gespräche mit verschiedenen lokalansässigen Personen haben. Zeit zur freien Verfügung ist ebenfalls fest eingeplant. Die Unterbringung erfolgt in der Casa Maria Immacolata.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 400€ zzgl. der Kosten für die eigene(!) Anreise. Zuschüsse werden beantragt, so dass sich die Kosten noch reduzieren können.

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an: Stephan Goertz (goertzst@uni-mainz.de)

Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.