Aktuelles

Umzug der Moraltheologie an den Taubertsberg

Achtung! Wir sind umgezogen und befinden uns an unserem neuen Standort am Taubertsberg. Besucherinnen und Besucher finden uns zukünftig unter der folgenden Adresse:

Wallstraße 7-7a/ 2. OG
55122 Mainz

weitere Hinweise finden Sie hier.

 


Rom-Exkursion 2019: Erinnerung und Erlösung

Der Lehrstuhl für Moraltheologie in Mainz (Prof. Dr. Stephan Goertz) hat dieses Jahr (14.-21.09.2019) bereits zum siebten Mal eine Exkursion nach Rom in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie in Freiburg (Prof. Dr. Magnus Striet) veranstaltet. Unter dem Titel „Erinnerung und Erlösung“ haben sich insgesamt 23 Studierende mit der für die Thematik zentralen Funktion Roms auseinandergesetzt und die bis heute hohe Bedeutung dieses Ortes für die Katholische Kirche unmittelbar erleben dürfen. Neben inhaltlichen Beschäftigungen und gemeinsamen Besichtigungen standen auch spannende Begegnungen mit Jürgen Erbacher (ZDF), Markus Graulich SDB (Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte) und Zuzanna Flisowska (Voices of Faith) auf dem Programm.


Neuerscheinung: „Ansprüche an Ehe und Partnerschaft“

Anfang September ist die Dissertation von Frau Dr. Stephanie Höllinger mit dem Titel „Ansprüche an Ehe und Partnerschaft. Ein theologischer Beitrag zur einer beziehungsethischen Herausforderung“ in der Reihe „Studien der Moraltheologie. Neue Folge“ des Aschendorff-Verlags erschienen. Ausgehend von der Herausforderung überhöhter Ehe- und Partnerschaftsansprüche versucht die Arbeit, Anhaltspunkte für ein gelingendes Miteinander aus theologisch-ethischer Perspektive zu entfalten. Dabei orientieren sich die Ausführungen an folgenden Leitfragen: (1) Was sind überhöhte Ansprüche?, (2) Woher kommen überhöhte Ansprüche? und (3) Wie können Ehe und Partnerschaft angesichts überhöhter Ansprüche gelingen?

 

 

 


Neuerscheinung: "Autorität in der Moral" - Jahrbuch für Moraltheologie, Band 3 (2019)

Wie passen Autorität und Moral zusammen? Gilt das Gute nicht als solches - ohne Vermittlung einer Autorität? Wie verhält sich dies zum Anspruch des kirchlichen Lehramtes, im Bereich des Glaubens und der Sitten mit höchster Verbindlichkeit normative Aussagen treffen zu können? Mit dieser Thematik befasst sich der dritte Band des Jahrbuches für Moraltheologie, herausgegeben von Antonio Autiero, Stephan Goertz und Karl-Wilhelm Merks. Weitere Informationen zum Inhalt und zu den AutorInnen finden Sie hier.

 

 

 

 

 


Stephanie Höllinger wird Mitglied des Young Curatorium der ESCT

Die European Society for Catholic Theology (ESCT) hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Gremium junger Theolog*innen (Young Curatorium) konstituiert. Unter den Bewerber*innen aus vielen europäischen Ländern wurden fünf Mitglieder ausgewählt und im Rahmen des diesjährigen ESCT-Kongresses in Bratislava offiziell vorgestellt. Frau Dr. Stephanie Höllinger ist eines dieser Mitglieder und darf der Gesellschaft gemeinsam mit ihren Kolleg*innen in Zukunft als Beratungsgremium dienen, welches sich als Sprachrohr einer jüngeren Generation innerhalb der Theologie versteht und zugleich neue Impulse setzen will. Weitere Informationen finden Sie hier.


Abteilung für Moraltheologie begrüßt Gastwissenschaftler Dr. Nenad Polgar (Wien)

Nenad Polgar, Alexandra Nusser, Stephan Goertz (v. l.)

Vom 15.07-26.07.2019 darf die Abteilung für Moraltheologie den Gastwissenschaftler Dr. Nenad Polgar in Mainz begrüßen. Als Scholar des EU-Projekts ReIReS wird sich Nenad Polgar in den nächsten beiden Wochen besonders mit den Beständen der Mainzer Bibliotheken auseinandersetzen, um so sein Habilitationsprojekt zum Thema „Intrinsic Evil“ durch historische Quellen weiter zu vertiefen und voranzubringen.

Ein erster Einblick in seine Forschungsarbeit lässt sich in dem erst kürzlich erschienenen Sammelband „The Concept of Intrinsic Evil and Catholic Theological Ethics“ finden.


Buchpräsentation - Unheilige Theologie!

Am kommenden Dienstag, den 25.06. um 18 Uhr c.t. (HS 16) lädt die Professur für Moraltheologie zur Präsentation des Buches "Unheilige Theologie! Analysen angesichts sexueller Gewalt gegen Minderjährige durch Priester" ein. Als Gäste und Referierende dürfen wir die beiden Herausgeber, Herrn Prof. Dr. Magnus Striet und Frau Dr. Rita Werden (Freiburg), begrüßen. Im Anschluss wird es auch die Möglichkeit für Anfragen und weiterführende Gespräche geben.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Zwiespältige Botschaft - Gastkommentar zum neuen Vatikan-Dokument über die Gender-Theorie

Stephan Goertz äußerte sich in einem Gastkommentar für das Kölner Domradio zum neuen Vatikan-Dokument "Männlich und weiblich schuf er sie" über die Gender-Theorie. Den Beitrag können Sie hier nachlesen.


Diversität zulassen. Katholische Sexuallehre nach dem Ende verordneter Einheitlichkeit

Die korrekte Fassung eines unter dem (nicht autorisierten) Titel "Gesetz der Freiheit" in Heft 6/2019 der Herder Korrespondenz veröffentlichen Beitrages von Stephan Goertz finden Sie hier.


Ende eines Tabus? - Kirche und Homosexualität

Unter diesem Titel sprach Stephan Goertz, gemeinsam mit Guido Schlimbach, am vergangenen Montag (27.05.) bei einer Tagung in der Mülheimer Akademie "Die Wolfsburg" zur Frage der Erfahrungen und Perspektiven homosexueller Menschen in der Kirche. Angesichts der Aussagen von Papst Franziskus, der in einigen Bistümern gegenwärtig geführten Diskussion um kirchliche Segensfeiern für Homosexuelle, sowie aufgrund des Umgangs mit dem Thema Homosexualität innerhalb der theologischen Wissenschaft, sieht er erste Anzeichen für eine Entspannung im Verhältnis der Kirche zu diesem Thema.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.


Interview mit Stephan Goertz zur Frage nach dem kirchlichen Umgang mit dem Phänomen Suizid

Anlässlich der diesjährigen 'Woche für das Leben' hat sich Stephan Goertz in der Mainzer Kirchenzeitung zu Fragen des kirchlichen Umgangs mit dem Phänomen des Suizids geäußert. Den gesamten Beitrag finden Sie hier.


Stephan Goertz äußert sich kritisch zu den Aussagen von Pater Romano Christen zur Homosexualität 

Pater Romano Christen, der Leiter eines Theologenkonvikts im Erzbistum Köln, hielt am 12. Januar 2019 einen umstrittenen Vortrag zum Thema "Die Frage des Umgangs mit homosexuellen Tendenzen". Prof. Dr. Stephan Goertz äußerte sich im Artikel "Fixierung auf die Lust" von Matthias Drobinski (SZ vom 9. Mai 2019) kritisch zu den Aussagen des Paters. Er sieht in solchen Äußerungen den wissenschaftlichen und moraltheologischen Stand der 1950er und 1960er Jahre vorherrschend. Die Aussagen seien "durchzogen von Vorurteilen, die für Betroffene kaum zu ertragen sind - vor allem, weil ihnen abgesprochen wird, menschlich anständige Beziehungen leben zu können".

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Zu diesem Thema berichtete ebenfalls der Kölner Stadt-Anzeiger.


Gefangener seiner Vorurteile - Erklärung der Sprecher der deutschen Arbeitsgemeinschaft Moraltheologie zur Analyse Joseph Ratzingers/Benedikt XVI. zum sexuellen Missbrauch

[Den Originalbeitrag finden Sie auf der Seite der AG-Moraltheologie.]

Der ehemalige Papst Benedikt XVI., Joseph Kardinal Ratzinger, möchte der durch den Skandal des sexuellen Missbrauchs erschütterten katholischen Kirche helfen. Dazu hat er am 11. April 2019 eine Analyse vorgelegt, wie es aus seiner Sicht dazu kommen konnte, dass katholische Priester und Ordensleute sexuelle Verbrechen an Minderjährigen begingen. Dabei wird auch das Fach Moraltheologie an den Pranger gestellt: Seit den 1960er Jahren habe sich ein „Zusammenbruch der katholischen Moraltheologie ereignet, der die Kirche wehrlos gegenüber den Vorgängen in der Gesellschaft machte.“ Als gewählte Sprecher der deutschen Arbeitsgemeinschaft Moraltheologie und in Absprache mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen nehmen wir zu diesem diffamierenden Vorwurf, der das Ansehen ehemaliger und jetziger Mitglieder verunglimpft, wie folgt Stellung.

Nach Überzeugung des ehemaligen Papstes sind zwischen 1960 und 1980 die bisher geltenden Maßstäbe in der Sexualmoral auf eine Weise „weggebrochen“, die zu einer „Normlosigkeit“ geführt hat. Eine derart moralisch haltlos gewordene Gesellschaft habe dann auch Pädophilie toleriert – ebenso wie Jugendsexualität, Empfängnisverhütung oder homosexuelles Verhalten. Die Moraltheologie habe dieser Entwicklung nichts mehr entgegengesetzt, weil sie relativistisch geworden sei und sich nicht mehr den klaren Verboten der Tradition unterworfen habe. Zudem sei man dem Irrtum verfallen, der Mensch könne ohne göttliche Instruktion und ohne die kirchliche Autorität erkennen, wie er sich menschlich zu verhalten habe.

Der Versuch von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI., die gesellschaftlichen Umbrüche der 1960er bis 1980er Jahre und die Reformen in der Moraltheologie für den Missbrauch verantwortlich zu machen, ist keineswegs neu. Bereits in der Vergangenheit hat er die Kirche als Opfer einer feindlichen Welt dargestellt. Dass es die in der Kirche Verantwortlichen gewesen sind, die durch Verleugnung und Vertuschung Täter gedeckt und Opfer in Kauf genommen haben, wird dabei verschwiegen. Ebenso wie die Tatsache, dass erst eine moralisch sensible Öffentlichkeit und ihre Medien die Kirche aus ihrer moralischen Lethargie wecken mussten. Aus eigener Kraft waren die Verantwortlichen in der Kirche nicht zu einer angemessenen Reaktion oder Aufarbeitung in der Lage, wie uns viele Opfer immer wieder berichten.

Die Analyse von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. beruht auf einer Reihe von falschen Annahmen und wird von uns im Ganzen als ein misslungener und untauglicher Beitrag zur Aufarbeitung der Missbrauchskrise bewertet.

(1) In den Überlegungen von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. spielen human- oder sozialwissenschaftliche Erkenntnisse und Studien keine Rolle. Seine Form einer entweltlichten Theologie kann das Phänomen des Missbrauchs nur verzerrt wahrnehmen. Zwischen unterschiedlichen Täterprofilen wird nicht unterschieden. Nicht alle Täter sind im medizinischen Sinne pädophil. Homosexualität als solche ist keine Ursache von Missbrauch.

(2) Es ist bekannt, dass das Phänomen des sexuellen Missbrauchs sich durch die Kirchengeschichte zieht. Es führt in die Irre zu unterstellen, in katholischen Milieus, die ganz unberührt von jeglicher sexuellen Emanzipation oder theologischen Erneuerung gewesen sind, sei Missbrauch nicht vorgekommen. Die unhistorische Verklärung der Vergangenheit muss sich für die Opfer autoritärer oder patriarchaler Strukturen zynisch ausnehmen. Im Kirchenbild des ehemaligen Papstes haben sündige kirchliche Strukturen, die es zu allen Zeiten gab, keinen Platz.

(3) Die Darstellung der Entwicklung der moraltheologischen Erneuerung zeugt von wenig intellektueller Anstrengung. Die Missbrauchsthematik wird von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. instrumentalisiert, um seine altbekannte Kritik an einer Moraltheologie zu wiederholen, deren Positionen im Bereich der Sexualethik er nicht teilt. Dabei ist ihm fehlende Bereitschaft zum sachlichen Urteil vorzuwerfen. Wer z.B. moraltheologisch bestreitet, dass eine homosexuelle Handlung in einer verbindlichen Partnerschaft immer und in jedem Fall eine schwere Sünde ist, der legitimiert nicht zugleich sexuelle Gewalt. Wer z.B. moraltheologisch den herkömmlichen Rigorismus der Verurteilung jeglicher Empfängnisverhütung kritisiert, der redet damit nicht einer Normlosigkeit das Wort. Will oder kann Ratzinger/Benedikt XVI. nicht sehen, dass die moraltheologische Wertschätzung der Würde und Rechte aller Menschen alles andere als zu moralischer Beliebigkeit führt?

(4) Wir haben es auf globaler Ebene nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem Wandel von normativen Überzeugungen zu tun, nicht mit deren Verschwinden. Die „neue“ wie die „alte“ Ethik kennt unbedingte moralische Verpflichtungen! Der Streit geht darum, welche Handlungen aus welchen Gründen unter diese Kategorie fallen. Mit der neuen Beurteilung der Todesstrafe hat Papst Franziskus erst 2018 gezeigt, wie eine Veränderung in der Lehre möglich ist, wenn der Maßstab der Menschenwürde neu interpretiert wird.

(5) Es ist eher den jüngeren Umbrüchen in der moralischen Regulierung von Sexualität und Geschlechtlichkeit und weniger den sogenannten „traditionellen Werten“ zu verdanken, dass heute jede Form von sexualisierter Gewalt moralisch und rechtlich geächtet wird. Das Rechtsgut der sexuellen Selbstbestimmung ist keine Erfindung der katholischen Kirche. Die von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. glorifizierte Tradition hat den sexuellen Missbrauch in der Regel nicht aus der Perspektive der Opfer verurteilt. Ihr ging es oft mehr um die sexuelle „Reinheit“ des Klerus als um die sexuelle Integrität von Kindern und Jugendlichen.

(6) Es war stets das Anliegen von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI., in der katholischen Kirche Glaube und Vernunft nicht auseinanderreißen zu lassen. Seine jüngste „Analyse“ bedroht diesen Zusammenhalt, weil sie sich weigert, die moraltheologischen Anstrengungen um eine christliche Ethik der Freiheit und Verantwortung und die wissenschaftlichen Erkenntnisse über sexuellen Missbrauch vorurteilsfrei zu würdigen.

Prof. Dr. Christof Breitsameter, Prof. Dr. Stephan Goertz

München/Mainz, 14. April 2019

Die Erklärung finden Sie hier auch in einer italienischen Version, sowie als deutsche PDF-Version.

Ebenfalls können Sie die Erklärung auf feinschwarz.net nachlesen.


Interview zum Thema „Frauen in der Theologie“

Die Kirchenzeitungen der Bistümer Hamburg, Hildesheim, Leipzig, Mainz und Osnabrück widmen sich in ihrer aktuellen Ausgabe dem Thema „Frauen in der Theologie“. Im Zuge dessen geben drei Porträts ein Beispiel davon, wie sich die Situation von Theologinnen in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat und vor welchen Hürden sie auch heute noch stehen. Neben der Pionierin Elisabeth Gössmann und  der Professorin Judith Könemann hat auch Dr. Stephanie Höllinger ihre Eindrücke als Nachwuchs-Theologin geteilt. Den gesamten Beitrag finden Sie hier.


Gastbeitrag von Stephan Goertz angesichts der jüngsten Äußerungen zum Thema der Homosexualität von Kardinal Gerhard Ludwig Müller 

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hatte jüngst in einem Interview mit dem Spiegel-Redakteur Walter Mayr geäußert, "dass kein Mensch gottgewollt als Homosexueller geboren wird, wir werden geboren als Mann oder Frau." Hierzu erschien am Dienstag, den 19.02.19 ein kritischer Gastbeitrag von Herr Prof. Dr. Stephan Goertz bei katholisch.de. Den gesamten Beitrag finden Sie hier.


Erinnerung und Erlösung - Interdisziplinäres Seminar mit Rom-Exkursion

Die Professur für Moraltheologie veranstaltet im kommenden Sommersemester gemeinsam mit der Professur für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Universität Freiburg (Prof. Dr. Magnus Striet) ein interdisziplinäres Seminar zum Thema "Erinnerung und Erlösung". Die Veranstaltung findet als Block mit einem Seminaranteil in Mainz oder Freiburg statt, anschließend erfolgt vom 14.09.-20.09. eine Exkursion nach Rom. Die Kosten belaufen sich aktuell auf ca. 300€ (weitere Zuschüsse möglich). Wir bitten um eine persönlich Anmeldung bei Prof. Dr. Stephan Goertz.


Neuerscheinung "Unheilige Theologie! Analysen angesichts sexueller Gewalt gegen Minderjährige durch Priester"

Die sog. MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch wirft eine Reihe von Fragen auf. Sind bestimmte theologische Denkfiguren und Positionen mitverantwortlich für das Kindern und Jugendlichen zugefügte Leid des Missbrauchs sowie dessen kirchliche Vertuschung?
Diesen und weiteren Fragen möchte das vorliegende Buch, welches in der seit 2014 von Herrn Prof. Dr. Stephan Goertz und Herrn Prof. Dr. Magnus Striet herausgegebenen Reihe Katholizismus im Umbruch erschienen ist, nachgehen. Der neue Band "Unheilige Theologie! Analysen angesichts sexueller Gewalt gegen Minderjährige durch Priester" enthält Beiträge von Georg Essen, Stephan Goertz, Hubertus Lutterbach, Magnus Striet, Rita Werden und Gunda Werner.

Dissertation von Frau Dr. Caroline Witting: Reproduktive Autonomie. Über das Potential eines umstrittenen Begriffs, Münster 2019

Die von Frau Dr. Witting an der Professur für Moraltheologie angefertigte Dissertation über das Thema reproduktive Autonomie ist Anfang 2019 im Verlag Aschendorff, in der Reihe Studien der Moraltheologie. Neue Folge erschienen.

"Autonomie zählt zu den strittigsten Begriffen im Verhältnis zwischen Katholischer Kirche und modernen Gesellschaften. Dies gilt besonders für den Bereich der Fortpflanzung und der Reproduktionsmedizin. Die vorliegende Arbeit unternimmt eine Analyse des Begriffs reproduktive Autonomie und zeigt sein Potenzial auf. Auf diese Weise wird ein Brückenschlag zwischen Katholischer Kirche und modernen Wertüberzeugungen geleistet." (Klappentext)

 

 

 

Interview mit dem Deutschlandfunk zur "Causa Wucherpfennig" 

Am vergangenen Montag hat Prof. Dr. Stephan Goertz mit Monika Dittrich (Deutschlandfunk) über die "Causa Wucherpfennig", sowie die Bereitschaft zur Diskussion über einige Themen der katholischen Sexualmoral gesprochen. Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.


Neuerscheinung: Bibel und Moral - ethische und exegetische Zugänge

In der Reihe Jahrbuch für Moraltheologie erscheint am 19.11.2018 ein neuer Band zum Thema "Bibel und Moral - ethische und exegetische Zugänge." Der Band thematisiert die Aussage des II. Vatikanums, dass die hl. Schrift die »höchste Richtschnur« des Glaubens sei. Doch was bedeutet diese Orientierung in moralischen Fragen der Gegenwart? Und wie stellt sich in der Bibel selbst das Verhältnis zwischen Glaube und Moral dar? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Band.
Der Band ist für 35€ beim Herder Verlag erhältlich.